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Die Wirkung wechselnden internationalen Spannungen zur politischen Integration Europas seit 1945
Mémoire - Relations Internationales - Auteur : arsenelupin14
Von Dante Alighieri, der im XIV. Jahrhundert eine „monarchia totius europa“ mit einem einzigen zentralen Macht gegen die Opposition vom Papst und französische König verteidigte, bis zu den „Idealisten“ 1848, die sich von einer friedlichen politischen Kooperation zwischen den Völker des Kontinents träumen lassen, hätte niemand dieser Europaförderer vor 1945 einem äußereuropäischen Akteur als Akteur einer solchen Integration gesehen. Alle dieser Denker, mit der notablen Ausnahme von Alexis de Tocqueville, der 1850 den USA und Russland als „zukünftigen Hauptakteure“ im europäischen Kontinent beobachtete, bezeichneten die einigte Europa als weltliche Dominanzmacht. Dies macht die Gründung der europäischen Integration, die seit 1951 eine nur begrenzte internationale Position besitzt, so spezifisch.
Trotz dem Ziel eines „immer engeren Union“, die genauso politisch sowie ökonomisch integriert sein sollte, scheint nämlich die europäische Integrationsidee seit der Gründung von der Montan-Union (1951) fast permanent von unkontrollierbaren Ereignisse abhängig zu bleiben. Von den ersten Etappe der Integrationsprozess, bzw. die 1948 den Haag-Konferenz , bis zur jüngsten internen Spannungen über das Iraq-Intervention haben die europäischen Mitgliedstaaten keine richtige Autonomie und damit keine gemeinsame Politik über den internationalen Spannungen entwickelt. Ferner hat sich zwar die europäische Integration innerhalb des Kontextes des kalten Krieges gegründet, und damit nur im Westeuropa bis den Umwälzungen 1989/91 herausgebildet. In solcher Hinsicht hat Europa mindestens von 1945 bis 1991 ihre unabhängige Position in der internationalen Diplomatie zugunsten den zwei„Supermächten“, bzw. USA und UdSSR, verloren .
Gründe von dieser Abhängigkeit zu einem internationalen Kontext, das nicht von Europa kontrolliert werden konnte, war auch das Scheitern der früheren Europaprojekte, die besonders zwischen 1919 und 1939 vorgeschlagen wurden. Da die anscheinende föderalistischen Einigungsinitiative von Briand, die 1930 in Genf vorgeschlagen wurde mindestens vieldeutige in ihren Ziele betrachtet werden konnte, und nur die klare Unterstützung von Churchill bekommen hatte , zeigt in aller Deutlichkeit die Schwierigkeit eine allein von den Europäern initiierten Europaintegration dieserzeit zu verwirklichen. Auch die Paneuropa-Bewegung von Coudenhove-Calergi erkannte nur punktuellen Erfolgen in der Zwischenkriegszeit, die besonders Wirtschaftskooperationen betroffen, aber keine politischen Ziele erwähnten.
Hinsichtlich hat die Niederlage der deutschen Nationalismus, die mit der Zerstörung der ökonomischen Potentiellen allen europäischen Länder kombiniert war, eine Sorte von „heilsame Schock“ in Europa mit sich gebracht: die Notwendigkeit einer präziseren Kooperation wurde von den westeuropäischen Länder akzeptiert, was 1948 das in den Haag organisierten Europakongress zeigte. Allerdings konnten die europäischen Länder keine vergleichbare Initiative entwickeln, wie denen die utopisch 1849 im „Europakongress“ oder konkreter von Briand noch zwanzig Jahren zuvor initiiert wurden: Einerseits waren von sowjetischen Truppen kontrollierten Länder nicht mehr autonom an einer solchen Initiative teilzunehmen , andererseits hat diese Integrationsprozess die Finalität einer engeren Kooperation mit den USA, die noch heute als eine wesentliche Punkt der EU betrachtet ist.
Deswegen scheint die europäische Integrationsweg - und besonders die politische Ehrgeiz der europäischen Länder – von den internationalen Spannungen untrennbar zu sein, was als normal gesehen werden konnte, aber auf denen Spannungen Europa keine Funktion sich gründen konnte. Es scheint so, als die europäische Nationalismuszeit, die von 1848 bis 1945 weltlich dominant war, von einer internationalen Abwesenheitszeit Europas bis mindestens 1990 gefolgt wurde. Die europäische Integration hätte hinsichtlich keiner eigen Rolle Europas auf die internationale Ebene erlaubt oder sogar seit 1950 beabsichtigt. Eine solche Situation könnte die aktuellen Spaltungen über eine gemeinsame Außenpolitik der EU, auf deren eine präzise Neudefinition seit 1992 nur partiell gebracht wurde, aber auch das relative Paralyse der politischen Integrationsprozess in vielen Phasen der Integrationsgeschichte seit 1951 erklären.
Dieses Kontexte hat nämlich nicht nur die Etablierung eines gemeinsamen Außenpolitik Europas geschwächt, sondern heutigen teilweise ungeeigneten politischen Integrationsmethoden gegründet, deren Reform in der aktuellen EU notwendig scheint. „Nationalismus bedeutet Krieg“ hatte Präsident Mitterrand in seinem letzten Rede in Strassburg gesagt, jedoch ist Europa nicht mehr wie 1945 genauso von nationalistischen Widerbelebung als auch von dem „kalten Krieg“ Kontext gefährdet, hat aber diese Realität nur langsam die Konsequenzen dazu gezogen.
War die politische Einigungsprozess während des Ost/West Konflikts total abhängig von den internationalen Spannungen, und ist es gegensätzlich heute autonomer geworden? Kann in der heutigen Lage das politische „spill over’ die internationalen Spannungen überwinden, um die Integrationsprozess zu vertiefen? Ist die aktuelle Europaposition durch die politische Integration zentral im internationalen Kontext geworden?
Um diesen unerlässlichen Fragen der vorherigen, aktuellen sowie zukünftigen Europa zu beantworten, werde ich zuerst die Zusammenhang zwischen die Entwicklung der politischen Integration und dem „kalten Krieg“ Kontext studieren. Folglich werde ich die schwierige Neudefinition der politischen Einigung der Gemeinschaft nach den 1989 und 2001 Umwälzungen beobachten.
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